Dies ist eine meiner Hobby-”Baustellen” auf der die Bautätigkeit voraussichtlich leider erst richtig beginnen kann, wenn die unangenehmen Bürokraten und “lieben” Nachbarn, die mir als “Denkmalschützer” bzw. “clevere Geschäftsleute” einen erheblichen Teil meiner Freizeit stehlen, entweder “gesiegt” oder die “weiße Fahne” gehisst haben.
Zur Kompensation dieser gelegentlich ”besch....” Monate ?, Jahre ?, Jahrzehnte ?, werde ich jedoch zu meinem eigenen Vergnügen ab und zu schon mal ein Bild aus meiner beruflichen und privaten (Foto-)Sammlung besonderer Vehikel (teilweise mit ihren Besitzern) einstellen und zu dem Einen oder Anderen im Lauf der Zeit auch noch etwas ausführlichere Informationen geben.
Da man im IMPRESSUM meiner WEB-Site auch erfahren kann, dass ich “TÜV-Sachverständiger” im Bereich Kraftfahrzeug bin bzw. war, und weiter unten auch noch sehen kann, dass ich einige in Deutschland regulär zugelassenen Fahrzeuge aus der (britischen) Kit-Car-Szene besitze oder besass, werde ich gelegentlich von Menschen kontaktiert, die sich “günstige” Replicas, Kit-Cars usw., im Ausland, vorzugsweise in England, gekauft haben oder kaufen wollen und sich von mir nun möglichst genau so “günstig”, sprich möglichst kostenlos, Hilfe und Rat zum Thema “Beschaffung”, “TÜV-Prüfung” und “Zulassung” erhoffen.
Für diese Menschen und für alle Kollegen von TÜV und DEKRA, die mit dem Thema “importierte” REPLICA´s oder KIT-CARS konfrontiert werden, habe ich nachstehend ein paar nützliche und auch rechtlich relevante Informationen sowohl speziell zu meinen Fahrzeugen, als auch generell zum Thema importierte KIT-CARS und ihre Begutachtung und Zulassung zusammengestellt, die sicher viele Fragen (neudeutsch FAQ´s = Frequently Asked Questions) schon beantworten.
“TÜV” und ZULASSUNG von REPLICA´s bzw. KIT-CARS
Wichtigster Hinweis an die Interessenten und Kollegen vorab:
Eine schnelle und kostengünstige Abnahme von selbst importierten oder selbst zusammengebauten optisch ähnlichen oder identischen “Kit-Cars” (Bausatz-Autos) aus England, Holland etc. nach § 21 “neu” oder §21 “alt” StVZO mit Verweis auf die hier vorgestellten “ja bereits TÜV-geprüften” und in der BRD zugelassenen Fahrzeuge, ist weder rechtlich zulässig noch sachlich gerechtfertigt.
Die nachstehend vorgestellten Fahrzeuge unterscheide
n sich nämlich ausnahmslos entweder bereits “ab Fabrik”, wie z.B. der AME E-Volution und der Royale SABRE GE, oder durch umfangreiche Umrüstungen im Rahmen einer korrekten Einzel-Begutachtung von allen anderen importierten Fahrzeugen mit englischen, holländischen oder sonstigen Zulassungspapieren.
Wie man durch Sichtprüfung leicht feststellen kann, besitzen Englische “Kit-Cars” z.B. nämlich fast ausnahmslos ”Custom made”, also vom Hersteller selbst zusammengeschweisste Chassis und Radaufhängungen. Als Sicherheitsteile sind diese bekanntlich in der übrigen EG im Rahmen einer Einzel-Begutachtung grundsätzlich umfangreichen (Dauer-)Festigkeitsprüfungen und/oder FE-Berechnungen zu unterziehen.
Ganz anders in England; dort werden diese Fahrzeuge auf zwei sehr unterschiedliche Arten “geprüft” und zugelassen, die entweder gar nicht (Variante 1) oder nur sehr eingeschränkt (Variante 2) hier akzeptiert werden können:
Variante 1 (Converted Vehicles):
“Konvertierung” bedeutet Umwandlung oder auch Änderung eines Serienfahrzeuges in eine Replica oder ein Kit-Car namens XYZ. Der Kit-Käufer und meist auch Erbauer eines Kit-Cars beschafft sich ein Großserien-Schrott- oder -Gebrauchtfahrzeug mit V5-Document (Vehicle Registration Document = englischer “Kfz-Brief”), das sogenannte “Donor-Car” (Spender-Fahrzeug) und baut von diesem Donor Motor, Getriebe und evtl. noch die Bremsen und ein paar andere Teile in das ungeprüfte nagelneue Chassis seines XYZ-Boliden. Dann klopft er noch die VIN (Vehicle Identification Number = Fahrgestellnummer) des Donors in das XYZ-Chassis und fährt mit dem Fahrzeug nach Fertigstellung zu einer MOT-Station (so etwas wie eine TÜV/DEKRA/KÜS usw. -Prüfstelle für die periodische Hauptuntersuchung (HU)). Der MOT-Angestellte prüft dann im Prinzip ähnlich wie bei unserer HU Bremse, Licht und Hupe usw. und bestätigt bei Erfolg dem Besitzer im mitgebrachten Brief des Donors, dass der Donor von FORD, VAUXHALL, JAGUAR etc. in ein XYZ-Car “converted”, also “umgewandelt” wurde und “verkehrssicher” ist. Das war´s !!
Bei diesem sehr einfachen und kostengünstigen Verfahren verwandelt sich dann z.B. wundersamerweise im Jahre 2008 ein uralter Ford Granada von 1977 mit V6-Vergaser-Motor in eine COBRA Replica mit Gitterrohr-Chassis, Doppel-Querlenker-Radaufhängung vorn und hinten, potentem Ford V6 oder V8 Einspritzer und GFK-Karosse. Und laut V5-Document wurde diese nagelneue Replica bereits 1977 erstmals zugelassen !
Es bedarf sicher keiner näheren Erläuterung, dass der Sachverstand von Kollegen, die solch ein nach Deutschland importiertes Fahrzeug dann ohne jede Prüfgrundlage nach § 21 “alt” StVZO “begutachten” und ihm allein auf Grund des fiktiven EZ-Datums möglichst auch noch den Oldtimer-Status nach § 23 StVZO zuerkennen, doch sehr zu wünschen übrig lässt.
Variante 2 (SVA = Single Vehicle Approval):
Seriöse und finanziell hinreichend potente Kit-Car-Hersteller absolvieren mit einem Musterfahrzeug das etwa 2000 in England eingeführte SVA (Single Vehicle Approval), ein Prüfverfahren, das mit Materialverbrauch und nicht unerheblichen Kosten verbunden ist und in etwa unserem deutschen sogenannten “Mustergutachten” entspricht. Dieses darf bekanntlich im “Westen” nur von aaS (amtl. anerk. Sachverständigen für den Kfz-Verkehr) des TÜV und im “Osten” nur von aaS der DEKRA erstellt werden. Was bei einem SVA wie geprüft wird, kann jeder Interessierte selbst unter obigem Link auf der WEB-Site des DOT (Department Of Transportation) nachlesen und jeder aaS kann darüber nachdenken, ob und wie weit er die Ergebnisse eines SVA in Deutschland akzeptieren kann und darf, sofern ihm ein entsprechender amtlicher Prüfbericht des englischen DOT vom Kunden vorgelegt werden kann.
Als kompetenter aaS sollte man auch wissen, dass die (britischen) Replica bzw. Kit-Car-Hersteller fast ausnahmslos handwerklich geprägte Kleinstbetriebe sind, die selten aus mehr als dem mehr oder weniger seriösen und fachlich kompetenten Besitzer, einem Helfer und einer größeren Garage bestehen und überwiegend auch noch chronisch kapitalschwach sind, also gar kein Geld für umfangreiche Prüfungen von Chassis, Radaufhängungen, Bremsen etc. aufbringen können, geschweige denn so etwas wie eine Produkt-Haftpflichtversicherung haben. Das volle Risiko trägt also bewusst oder unbewusst meist allein der Käufer und ggfls. “sein” aaS.
Und nun abschließend noch einmal in aller Deutlichkeit: Eine Prüfung von in England oder sonstwo zugelassenen Kit-Cars bzw. Replicas durch mehr oder weniger kompetentes “Draufgucken” und die “Übertragung” der Zulassungsprüfungen der hier vorgestellten Fahrzeuge auf angeblich gleiche andere Fahrzeuge, ist weder sachlich gerechtfertigt noch rechtlich zulässig !
Wer als Kit-Car-Erbauer oder -Importeur oder als prüfender Kollege hierzu noch weitergehende Fragen hat, kann mich gern konsultieren, allerdings nur noch privat, da ich seit 1.01.2009 meine passive ATZ-Phase geniesse! Mein mit erheblichem privaten Zeit- und Geldaufwand erworbenes Know How gebe ich an Kollegen gern kostenlos weiter, wenn es ausschließlich der eigenen fachlichen Fortbildung dient, für Kit-Car-Besitzer, -Importeure und kommerzielle Verwerter jeder Art ist es jedoch nicht “for free”.
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So, und nun kann es losgehen mit den Vehikel-Bildern und -Infos: |
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Dies dreirädrige Vehikel ist ein “very British” JZR-Trike, eine gelungenen Nachempfindung des Morgan Threewheelers. Hier sehen Sie eine außergewöhnlich aufwendig vom Erbauer ”customize´de” Variante, die mit einem Motor von der Honda “Güllepumpe” ausgerüstet ist. Am Steuer sitzt der Author (noch mit vollerem Haar !) und erste deutsche Besitzer des Trikes und Ehemann der “Importeurin” Maria - Elisabeth (von ebenfalls Anglophilen auch genannt Märi-Elissebess) Reitmeier. |
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Hier sehen Sie meine Traumfrau Märi-Elissebess am Volant meines Traumwagens. Es handelt sich dabei optisch um einen Jaguar E-Type Serie 1 und technisch um einen AME E-Volution mit Gitterrohr-Chassis und GFK-Karosserie, der erheblich weniger rostet und besser fährt und bremst, bzw. fuhr (da das Musterfahrzeug nach erfolgreich absolvierter TÜV-Begutachtung geklaut wurde), als das Original. |
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Hier sehen Sie meinen zweit-schönsten vierrädrigen Liebling, meinen Royale SABRE 2,9 i GE mit meinem Geschäftsfreund und Reifenfachmann Gerd Appel am Steuer, der an seinem “Geburtsort” Preston in GB dem Designer, Konstrukteur und Hersteller John Barlow am Steuer von UAC-667 begegnet. ACHTUNG: Interessenten, die einen Royale SABRE erwerben/importieren und in Deutschland zulassen möchten, werden gebeten den Eingangstext zu dieser Seite sorgfältig zu lesen. bevor sie den Author ggfls. konsultieren. |
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Bei diesem formschönen Modell handelt es sich nicht um meine Märi-Elissebess, sondern um eine etwas jüngere und ebenfalls nicht unattraktive Unbekannte, die sich vermutlich nach einem anstrengenden Waldlauf etwas auf dem körpergerecht geformten rechten Kotflügel meines Royale SABRE 2,9i GE abkühlt.
Hinweis: Anfragen wegen der leckeren “Sportlerin” sind zwecklos, da ich das Foto nicht selbst geschossen, sondern dem Fotografen nur den SABRE GE zur Verfügung gestellt habe ! |
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Ein richtiger Mann muss ja angeblich ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt, einen Sohn gezeugt und einen Zwölfzylinder gefahren haben. Nun, das mit dem Haus und dem Baum hat bei mir nur eingeschränkt geklappt, das mit dem Sohn gar nicht, aber wie man hier sieht, zumindest das mit dem Zwölfzylinder. Und zwar einem echten Ferrari 250 GTF aus der Zeit, als Enzo Ferrari himself noch im besten Mannesalter war. Der derzeitige Besitzer besitzt übrigens auch ein Baudenkmal, allerdings nicht in Hessen und er arbeitet auch nicht beim TÜV ! |
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Ein “richtig harter Kerl” setzt sich natürlich eigentlich nicht in ein Auto, sondern auf ein “richtiges” Motorrad (oder ein Fahrrad !!). Und welch ein Motorrad kann da reizvoller sein, als ein stampfender britischer Parallel-Zweizylinder aus den 50er bis 70er Jahren mit einem Hubraum von mindestens 500 Kubikzentimetern und seinem für “ältere Herrn” wie mich traumhaften, einmaligen und unverwechselbarem Sound. Hier sehen Sie im Hintergrund einmal mein Fahrrad, dass den Sachverständigen für den Kfz-Verkehr ! zwar nicht stilgerecht, aber immer treu, kostengünstig und Fitness-fördernd zu Arbeit gebracht hat und im Vordergrund einen meiner Kunden mit seiner exzellent hergerichteten BSA A65, die ebenso exzellent fährt, wie sie ausschaut. |
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Da “grosse Jungs” (und Mädchen) meist auch gern mit “Bulldogs, Schleppern oder Treckern” spielen, hier ein von mir begutachtetes etwas größeres Exemplar aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das wohl weniger für den “Feierabend-Landwirt”, dafür aber sehr gut für den mit reichlich EG-Subventionen unterstützten Großbauern, z.B. den Präsidenten des deutschen Bauerverbandes geeignet ist. |
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Hier sehen wir einen meiner ersichtlich glücklichen alten Motorrad-Kumpels auf seiner noch älteren, selbst restaurierten und soeben mit Erfolg zur Begutachtung vorgeführten Sarolea. |
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Letzte Aktualisierung:
23.03.2011, 19:40 Uhr
Ergänzt/Geändert:
> Denkmal - DOKU 3
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